Porzellan Becher mit Wabenstruktur

ein Becher für Heißgetränke aus Porzellan

Industrial

ein Becher für Heißgetränke aus Porzellan

Designstudie mit Materialerprobung

Porzellan Becher mit Wabenstruktur
Porzellan Becher Catia Rendering
Porzellan Becher Gussform
Porzellan Becher Nachbearbeitung Glasur
Porzellan Becher Designstudie mit Materialerprobung

Porzellan Becher mit Wabenstruktur
Designstudie mit Materialerprobung

Porzellan Becher

Catia-Rendering des Entwurfs
Porzellan Becher

Porzellan Becher Gussform mit Wabenstruktur

sechsteilige Gussform mit ausgeprägter Wabenstruktur
Porzellan Becher

Porzellan Becher Nachbearbeitung Schrühbrand

vorsichtige Nachbearbeitung nach dem Schrühbrand
Porzellan Becher

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Porzellan Becher Designstudie mit Materialerprobung
Porzellan Becher
Porzellan Becher Gussform mit Wabenstruktur
Porzellan Becher Nachbearbeitung Schrühbrand
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Kann ein Trinkgefäß für heiße Getränke ohne Henkel auskommen?

Porzellan leitet Wärme gut, sodass man sich an Bechern schnell verbrennen kann. Durch digitale Design- und Fertigungstechniken werden ständig neue Ansätze möglich. Eine Wabenstruktur erweitert die Oberfläche an der Außenseite des Bechers. Die Kontaktfläche zur Hand ist aufs nötigste reduziert, sodass nur wenig Hitze übertragen wird. Die Vertiefungen bilden zudem eine Isolationsschicht. Die unkonventionelle, konkave Form liegt ohne festen Druck sicher in der Hand und lässt sich gut ausgießen, hat jedoch ein geringeres Volumen.

Durch die Verwendung eines 3D-Druckers konnte des CAD-Modell im klassischen Formbau mit Gips umgesetzt werden: Der 3D-Druck wurde lackiert, mit Trennmittel behandelt und die einzelnen Formteile mit Hilfe von Ton und Trennplatten nacheinander aus Gips gegossen.

Die Negativform aus Gips wurde mit Keramikmasse ausgegossen. Nach dem Ausbilden einer dünnen lederartigen Schicht an der Oberfläche der Gipsform in gewünschter Materialstärke wurde der Rest entleert.

Die noch weichen Keramikbecher mussten vor dem Schrühbrand, einer Nachbearbeitung, dem Glattbrand und der Glasur einige Tage trocknen.

Die besondere Herausforderung
Digitale und traditionelle Techniken zu verbinden ist oft nicht leicht, aber meistens möglich und vorteilhaft. Im Projekt konnte gezeigt werden, dass 3D-gedruckte Urformen neue Gestaltungsmöglichkeiten und Anwendungsszenarien für die Porzellanherstellung bieten können. Die Herausforderung, Heißgetränke aus einem Becher ohne Henkel genießen zu können, wurde angenommen und gelöst.

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